Phuket: Betrüger zocken Touristen ab
Vom 08.09.2010:In letzter Zeit sind deutsche Urlauber in Phuket wiederholt Opfer von Banden geworden, die offenbar zusammen mit korrupten Polizeibeamten Touristen Bagatelldelikte unterstellen, um danach Geld zu erpressen. Darüber informiert das Auswärtige Amt im aktuellen Reisehinweis für Thailand. Auch wird von den Betrügern behauptet, gemietete Gegenstände wie Jet Ski oder Motorroller seien beschädigt zurückgegeben worden, und hoher Schadenersatz gefordert. Werden die Forderungen abgelehnt, wird Anzeige bei der Polizei angedroht. Von Vermietern oder der Polizei werde in solchen Fällen auch versucht, den Pass einzubehalten, um Druck auszuüben, heißt es. Besonders auffällig geworden sei die Polizeistation am Patong Beach. Reisenden wird dringend geraten, in solchen Fällen Kontakt mit der Deutschen Botschaft in Bangkok oder dem Honorarkonsul in Phuket, Dirk Naumann, aufzunehmen. Dadurch könne unter Umständen verhindert werden, dass die Betroffenen wegen nicht begangener Bagatelldelikte in lange Untersuchungshaft kommen, überhöhte Kautionszahlungen verlangt oder korrupte Anwälte durch die Polizei "vermittelt" werden.
Deutsche Botschaft in Bangkok: Tel. 02 2879000 und 081 8456224 (Bereitschaftsdienst), Honorarkonsul Dirk Naumann: Tel. 076 610407

