Branchenlösung für Krisenmanagement gestartet

Vom 15.11.2011:


A3M hat gemeinsam mit dem DRV in den vergangenen zweieinhalb Jahren ein branchenweites Krisenmanagement entwickelt, jetzt hat das System nach Praxistests durch den DRV-Ausschuss Sicherheits- und Krisenmanagement die Freigabe erhalten. Das System besteht aus den drei Säulen "Information", "Analyse" und "Kommunikation". Die Informationen über beispielsweise Naturkatastrophen, Streiks oder politische Krisen werden aus den unterschiedlichsten Quellen (derzeit 32) wie staatlichen Institutionen, Medien oder Instituten gewonnen. "Satellitendaten sind maximal 24 Stunden alt", sagt Marcel Brandt, Projektmanager bei A3M. Die Daten werden dann auf einer Landkarte dargestellt und mit weiterführenden Informationen und Links versehen. 

Diese Daten werden mit Buchungsdaten der Veranstalter oder Hotels kombiniert, so dass die Veranstalter ihre Partner und Gäste im Zielgebiet informieren und mögliche Maßnahmen für deren Schutz ergreifen können. Die Buchungsdaten der Veranstalter werden A3M täglich überspielt, so dass sie immer auf dem neuesten Stand sind. Die Nutzer des Systems können sich die Ereignisse auf einer Weltkarte anzeigen lassen, haben aber auch die Möglichkeit, sich nur für sie relevante Regionen oder Zielgebiete darstellen zu lassen. 

"Ich bin besonders von der Darstellung der Naturkatastrophen und der von ihnen betroffenen Regionen begeistert", sagt Melanie Gerhardt, Vorsitzende des DRV-Ausschusses und Leiterin des Krisenmanagements bei der Rewe-Bausteintouristik. "Die im System gezeigten Informationen sind für alle eine Bereicherung, besonders aber für mittelständische Veranstalter, denn sie verfügen oft nicht über die Möglichkeiten zur Informationsgewinnung."

Das System ist ab sofort verfügbar, das Basismodell mit dem Informationsmodul, den vom DRV unter dessen Schirm zur Verfügung gestellten Daten und dem Zugang zum System kostet 395 Euro. Für den Analysesektor steht noch kein Preismodell fest, dies werde auf die Anforderungen des einzelnen Unternehmens zugeschnitten. Versionen und Zugriffsmöglichkeiten für Reisebüros befinden sich noch in der Entwicklung, möglich seien Apps oder auch RSS-Feeds, kündigt Brandt an.

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