Air Berlin bezieht Stellung
Vom 17.01.2012: Von: Kendra MietkeAir Berlin kämpft derzeit mit vielen Vorwürfen seitens der Reisebüros. Grund dafür sind immer wieder auftauchende Probleme im Buchungssystem der Airline, beim Telefonservice sowie bei Änderungen der Gepäckregeln, etwa wenn um den Transport von Haustieren oder Sportgepäck geht. Nun hat sich kürzlich auf Facebook eine Gruppe zusammengeschlossen, die ihrem Ärger über die Airline Luft macht und gleichzeitig negative Erfahrungen austauscht. Mittlerweile kritisieren über die soziale Plattform etwa 125 Reisebüros das Verhalten der Airline gegenüber dem stationären Vertrieb. Bei Air Berlin dagegen spielt man die Probleme weitgehend herunter. "Wir haben kürzlich eine Systemumstellung vollzogen, im Rahmen derer es zu vorübergehenden Einschränkungen, insbesondere bei der Buchung von Zusatzleistungen, kommt", heißt es auf Nachfrage von Travel One aus Berlin. Um Unannehmlichkeiten für Reisebüros so gering wie möglich zu halten, habe das Unternehmen eine Hotline eingerichtet, über die Zusatzleistungen eingebucht werden könnten. Diese Leistungen seien bei Direktverbindung größtenteils über TOMA buchbar, lediglich bei Via-Verbindungen müsse zum Teil mit "Herausforderungen im Rahmen der Systemumstellung" gerechnet werden, heißt es weiter. Auf die Kritik der Reisebüros werde ebenfalls reagiert. "Wir haben das Feedback zum Anlass genommen und suchen aktuell nach externer Unterstützung mit Amadeus-Kenntnissen für unser Call-Center. Und wir sind zuversichtlich, dass sich die Auswirkungen der Systemumstellung in Kürze auf ein Minimum reduzieren", so das Fazit aus Berlin.


