Chile: Nationalpark Torres del Paine geschlossen

Vom 02.01.2012:


Trockenheit und starke Winde haben zu einer massiven Ausbreitung des Brandes geführt, der am 27. Dezember im südchilenischen Paine-Nationalpark ausgebrochen ist. Mittlerweile seien bis zu 125 Quadratkilometer zerstört, heißt es. Für die Provinz Ultima Esperanza wurde die Alarmstufe Rot verhängt, der Zugang zum Nationalpark ist derzeit nicht möglich. Wann der Park wieder eröffnet wird, ist noch unklar. Reisebüros sollten ihre Kunden mit dem Ziel Torres del Paine auf die möglicherweise weiterhin existierenden Einschränkungen hinweisen. Auf jeden Fall empfiehlt sich die Kontaktaufnahme zum jeweiligen Veranstalter. Es werde 30 bis 50 Jahre dauern, bis sich die betroffene Naturlandschaft erholt habe, sagte die chilenische Umweltministerin María Ignacia Benítez der chilenischen Zeitung "La Tercera". In dem 2.400 Quadratkilometer großen Naturpark leben unter anderem Kondore und Guanakos sowie die äußerst scheuen und vom Aussterben bedrohten Anden-Rehe oder Huemule.

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