Ölpest: Noch keine Auswirkungen
Vom 04.05.2010:Die touristische Region rund um New Orleans in Louisiana ist derzeit noch nicht von Einschränkungen durch den Ölteppich im Golf von Mexiko betroffen. Ebenfalls noch verschont geblieben ist die Golfküste von Mississippi, wie das Verkehrsbüro des Staates mitteilt. Urlauber könnten nach wie vor dort Baden gehen. Die an der Golfküste Floridas liegenden Orte Fort Myers oder St. Petersburg sind von dem Ölteppich ebenfalls noch nicht betroffen, sie liegen rund 750 Kilometer entfernt östlich der gesunkenen Bohrinsel.
Auch bei den Reiseveranstaltern gibt es noch keine Reaktionen. Alle Reisen werden durchgeführt, für einen kostenlosen Reiserücktritt gebe es derzeit noch keinen Grund, heißt es von den Veranstaltern. Für Kreuzfahrtreisende besteht bisher keine Einschränkung. Die Reederei Carnival Cruise Lines erklärte, dass die für Mai geplanten Reisen, die in New Orleans starten, nicht umgeroutet werden.
Die Bundesstaaten informieren auf www.memphis-mississippi.de, www.neworleans.de und www.louisianatravel.de über die aktuelle Lage.
Hintergrund: Am 22. April explodierte im Golf von Mexiko eine Bohrinsel. Seitdem laufen täglich tausende Tonnen Rohöl ins Meer. Für die US-Bundesstaaten Louisiana, Florida (der Norden), Alabama und Mississippi wurde allerdings der Notstand ausgerufen.


