Unwetter auf Madeira: Hotels unbeschädigt, Gäste wohlauf
Vom 22.02.2010:Flutwellen, Schlammlawinen und eingestürzte Brücken: Auf der von Unwettern heimgesuchten portugiesische Urlaubsinsel Madeira sind mittlerweile 42 Tote geborgen worden. 120 Menschen wurden verletzt. Urlauber sind nach derzeitigen Informationen dabei aber nicht zu Schaden gekommen. Dass keine Deutschen unter den Verletzten und Toten waren, bestätigt auch das Auswärtige Amt. So geht es nach Veranstalterangaben allen 1.400 deutschen TUI-Gästen auf Madeira gut. Auch Olimar-Gäste sind nach Angaben von Veranstalterchef Markus Zahn nicht zu Schaden gekommen. Auch den derzeit 200 Dertour-Gästen auf der Insel ist nichts passiert. Eine Wanderreise ab Deutschland wurde nun allerdings abgesagt.
Abgesehen von einem Innenstadthotel in Funchals sind alle Hotels auf der Insel offenbar unbeschädigt, die Aufräumarbeiten in vollem Gange und auch die Flüge verlaufen wieder planmäßig. Von heute an könnten wichtige Ausflugsziele wieder besichtigt werden, meldet Studiosus. Mit dem Studienreiseveranstalter ist derzeit eine Gruppe auf der Insel unterwegs.
Betroffen ist vor allem der Inselsüden. Insbesondere die Region in und um Funchal ist durch die plötzlichen Flutwellen zerstört worden. Das nördlich der Hauptstadt gelegenen Nonnental (Curral das Freiras) ist für Busse nicht erreichbar und auch einige Levada-Wanderwege sind wegen der Gefahr von Erdrutschen und Steinschlaggefahr gesperrt.
Der österreichische Wanderanbieter Krauland, der auf dem deutschen Markt mit Neckermann Reisen kooperiert, wird für seine Inselgäste morgen wieder Touren anbieten. Derzeit ist eine Gruppe mit dem Veranstaltern auf Madeira unterwegs. Die Hotels seien alle nicht betroffen, so der Veranstalterchef Wolfgang Krauland. Die Wanderführer würden derzeit die Routen überprüfen und das Programm entsprechend abstimmen. Auch TUI-Veranstalterpartner ASI, derzeit mit drei Gruppen auf Madeira unterwegs, bietet nun nach der wetterbedingten Pause für seine Gäste auf Madeira wieder Touren an.
Zum Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes geht es
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