Leserkommentare zu:
Bahnprovision im Kreuzfeuer der Kritik
Vom 10.10.08:Donnerstag, 09-10-08 10:55
Eckhard Schmutz:
Monopolist wird die Bahn, und die Kunden merken es nicht, auch der DRV schläft weiter und geht mit den Herren noch in Budapest frühstücken. Nur Kündigungen bei der DB und dem Verband werden dies ändern. Auch die Banker sind vom Pferd gefallen, Herr Medorn, und auch ihr Börsengang wird ein Flop wie die gelbe Aktie. Und dann schreien alle wieder nach dem Staat. Gruß Eddy
Donnerstag, 09-10-08 09:55
Alexander Growe:
Wenn ich davon ausgehe, dass die Grundversorgung der Bürger mit Infrastruktur auch die Anbindung der Senioren in das DB-Netz beinhaltet, dann kann ich nur sagen, dass bis in kürzester Zeit, wenn die Bahn weiterhin Narrenfreiheit hat, diese Grundversorgung stark zurückgehen wird. Schon heute ist es so, dass in unserem Ort (10.000 Einwohner) der Bahnhofsschalter nur Stundenweise geöffnet ist und immer mehr Bahnkunden in unser Reisebüro kommen. Durch die stetige Absenkung der Vergütung auf den Verkauf von Bahnfahrkarten sind wir derzeit in der Situation, dass der Fahrkartenverkauf von uns bezuschusst wird und lediglich durch unseren Servicegedanken am Kunden aufrecht erhalten werden kann. Mit der aktuellen Provision rechnet sich der Verkauf für Reisebüros nicht mehr! Jetzt wird die Provision um einen weiteren Prozentpunkt gekürzt, so dass wir uns ernsthaft die Frage stellen, ob wir zum 31.12.2008 den Bahnverkauf einstellen werden? Bei steigenden Personalkosten ist dieser [...]
Donnerstag, 09-10-08 09:32
Albrecht Feibel:
Die Bahnoberen wissen sehr genau - und dazu gibt es auch unzählige Gutachten - dass man als DB-Agentur mindestens 10% Provision braucht, um einigermaßen Kosten deckend arbeiten zu können, ganz zu schweigen von den notwendigen Gewinnen, die zu einer besseren Kapitalausstattung der Reisebüros notwendig sind. Schließlich bekommen die Reisebüros - im Gegensatz zur DB - keine Milliardenzuschüsse vom Staat!
Donnerstag, 09-10-08 09:18
Sabine Manig:
..doch nur ein halbes Prozent, und nächstes Jahr dann das nächste halbe Prozent, und übernächstes Jahr... Wir haben unseren Kunden bereits vor Wochen angekündigt, dass wir unsere Bahnagentur zum Jahresende abgeben, sollte die Bahn eine weitere Provisionskürzung vornehmen. Wir gleichen die Kürzung nicht durch einen Zuschlag an unsere Kunden aus. Aber wir werden nicht kampflos aufgeben und der Bahn eine Unterschriftenliste vorlegen bzw. selbst verfasste Kommentare unserer Kunden, die keinen Bock auf Ticketautomat, Handy und Internet haben und die persönliche Beratung durch uns zu schätzen wissen. Soviel Kurzsichtigkeit und Ignoranz des Herrn Büchy verschlägt mir einfach nur die Sprache.
Donnerstag, 09-10-08 09:11
vera weidenbach:
Bahnverkauf ist ja schon seit Jahren nicht mehr auskömmlich; es kommt auf die Lage des Büros an, ob man als Service weiterhin DB-Agentur ist und Serviceentgelt berechnet, womit das Loch einigermassen aufgefeangen wird. Für 2009 werde ich die Agentur noch beibehalten-danach sehn wir mal weiter vera weidenbach derpart rsb. weidenbach bonn
(Mittwoch, 15-10-08 10:37) Ingrid
| Das Gejammere über die Bahnprovision kann ich nichht mehr hören. Das man die Bahnagentur der Kunden zu liebe behält ist für mich auch kein Argument. Die Bahn freut sich, weil sie ja trotzdem verkauft werden, also warum etwas ändern. Erst wenn alle ihre Bahnagentur auf einen Schlag kündigen, würde die Bahn wach werden, aber so, warum? Ich habe meine bereits vor 2 Jahren abgegeben, da ich nicht bereit war bei diesen Provisionen auch noch eine Bankbürgschaft beizubringen und habe es nicht bereut. Die Kunden haben dafür sogar Verständnis. |

