Leserkommentare zu:
Condor kürzt Basisprovision
Vom 23.07.08:Nachdem ich heute das Condor Fax über die Provisionskürzungen erhalten habe, wurde als erste Reaktion der Besuch der Condor Vertriebsbetreuerin meinerseits abgesagt. Ich bin nicht bereit, mich als Provitbeschaffer für´n Ei (ohne butterbrot) der Condor zur Verfügung zu stellen. Eine Stunde Besuch der Condordame = 50.-Euro. Condor zahlt natürlich nichts. Ich werde den neuen Agenturvertrag nicht unterzeichnen. Sollen doch alle Kunden übers intertnet buchen. Mir ist es egal. Ich habe keine lust mehr, mich von Kunden als Auskunfttei benutzen zu lassen. Servicegebühren zu zahlen ist kaum jemand bereit.
Albert Siebke, Itzehoe
Wann sehen die Airlines denn endlich ein, dass Provisionen kein Kosten- sondern ein Ertragsfaktor sind. Sie fallen nur bei einem Verkaufsabschluss an. Doch verkaufen können wir nur, wenn es Kapazitäten in unserer jeweiligen Verkaufregion gibt. Auch 30% Provision bewegen keinen Kunden von Süd- nach Norddeutschland oder umgekehrt. Also lieber Herr Schober, diese Zahlenakrobatik auf Prozentbasis bitte in der Schublade verschwinden lassen und bitte absolute Zahlen auf den Tisch. Desweiteren weg mit der Deckelung unserer Marge mit den fixen Beträgen von 2,3,5,10,20 und 50,--€. Warum dürfen wir nicht 25,-- oder aber 60,-- verdienen?
Ekkehardt Kaifel, Wangen
Ja lieber Herr Schober, 100% Provisionen über dem Markt, war dennoch ein Nasenwasser für uns Reisebüros. Geradezu eine Beleidigung für unsere Arbeit. Dazu noch die "gratis" Zusatzverkäufe, die die CONDOR da so anbietet. Alles ohne Vergütung mit unserer Arbeitszeit. Meinen Sie eigentlich, dass nur "Deppen" in den Reisebüros arbeiten. Scheinbar nicht, denn für dieses bisherige Nasenwasser haben sicherlich viele lieber gar keine Flüge verkauft, als sich mit Kunden rumzuärgern, wegen 9.- Euro, und dann auch noch dafür die Buchhalterin und den Steuerberater zubezahlen. Aber seien Sie sicher, es wird noch weniger aus den Reisebüros kommen. Eigentlich hätten Sie die Provision gleich auf Null stellen können. Guter Geschäftspartner, nun auch die CONDOR. Hauptsache Ihr Gehalt stimmt...
Manfred Schmid Leutkirch
Meine Meinung: Wer sparen kann, wird es tun. Ob LH, Condor oder AB. Wer ohne Lobby ist hat verloren.Wir jedenfalls haben viel lieber und öfter „Condor“ als „AB“ gebucht und das bessere Provisionsmodell unterstützt. Das haben garantiert alle anderen Reisebüros auch getan – jedenfalls die, die auf die sowieso schon winzige Provision angewiesen sind. Ich spreche nicht von den großen multinationalen Vermittlern wie Opodo o.a. Ich möchte Herrn Schober sehen, wenn sein Gehalt um 50% gekürzt wird mit der Begründung, er würde die 100% mehr nicht hereinarbeiten. Fazit: Die Provisionsgestaltung aller Airlines, LH voran, ist skandalös (die der anderen Veranstalter, TUI voran, aber auch). Wo bleibt unsere Vertretung in diesen wichtigen Tagen (DRV etc.)? Sind die alle gekauft?
Dr. Uwe Sliwczuk, Niestetal
Ich finde die AB und die Condor / X3 sollen endlich mit diesem Fitzelkram aufhören und komplett auf Null stellen für die Bearbeitung fünf oder zehn Euro zu zahlen rechfertigt keinerlei buchhalterischen Aufwand. Weder bei den Airlines noch in den Büros. Jedes Büro sollte seinen Einkauf und Verkauf selbst kalkulieren können.
Marco Gottschalk, Hamburg
Provisionen nennen die den Hungerlohn! Wenn Herr Schober (und seine Möchtegern Airlines Manager) das Geld in der Kasse hätte das er/sie durch ständige Änderungen im Reisebürovertrieb,Kündigungen der Agenturverträge, unnötige Verhandlungen, Verunsicherung bei den Reisebüros, u.v.m. verbraten hat, könnte er bei seiner Flotte die Tragflächen mit Blattgold belegen lassen. Wenn ich meinen Hund nicht mehr richtig füttere brauche ich mich wundern, wenn er nicht mehr die Kraft und die Lust hat zu beißen! Soviel zum Thema Unterstützung durch den Reisebürovertrieb.Wir haben uns aus dem rotierenden Schwachsinn schon lange verabschiedet und verkaufen City- und Eventreisen mit Eigen- und Bahnanreise. Da bin ich sicher das der Preis den ich am Morgen anbiete auch noch am Nachmittag Gültigkeit hat.Nur weiter so Herr Schober diese Unternehmensstrategie paßt zu Ihren Fliegenpreisen. Fliegen sind lästige, eklige Insekten, die man, wenn Sie auftauchen, am liebsten gleich platt macht! Falls Sie mal ein paar Tipps brauchen wie man als Airlines beim Vertrieb und beim zahlenden Kunden wieder punktet, für ein einige Freiflüge könnte ich Ihnen hilfreich unter die Schultern greifen!
Amadeus Drangsal, Freilassing
Weiter so! Nächstes Jahr kriegen wir nix mehr von euch – im Gegenteil, wir dürfen dann an die Airlines gnädigerweise Entgelte zahlen, damit wir buchen dürfen.
Markus Quinten, Saarbrücken
Es ist doch kein Wunder, wenn die Reisebüroumsätze schwinden. Immer mehr Kunden buchen doch direkt übers Internet 1. weil sie immer noch der Meinung sind, daß es dort billiger ist und 2. wollen sie nicht zusätzlich noch Service-Entgelt zahlen. Airlines und Veranstalter puschen doch den Internet-Verkauf, obwohl Condor ja netterweise bei der Werbung am Ende auch ...oder buchen sie über ihr Reisebüro.. sagt.
Vera Weidenbach, Bonn

