Leserkommentare zu:
Costa geht auf Distanz zu Concordia-Kapitän
Vom 16.01.2012:Zum Artikel "Costa geht auf Distanz zu Concordia-Kapitän" möchte ich folgendes anmerken: Es ist einfach, sich als Unternehmen aus der Affäre zu ziehen, indem man einfach auf Distanz zu seinen Mitarbeitern geht. Letztlich ist man als Unternehmen für eine perfekte Ausbildung seiner Mitarbeiter verantwortlich. Man sollte also vielmehr in der Unternehmensstruktur nach Fehlern suchen, so z. B. zu Rettungsmanövern oder konkrete, gute Ausbildung der Schiffsbrückencrew. Es erweckt so ein bisschen den Anschein, dass Costa Crocière mit der Distanzierung zum Kapitän sich gleichzeitig auch vom gesamten Unglück und deren Ablauf distanzieren möchte. So einfach ist das aber nicht! Im Übrigen spiegelt diese Haltung genau meine Erfahrung mit Costa Crocière in der Buchungsabwicklung mit Reisebüros wider (welche m. E. mehr als unprofessionell ist).
Franz-Joseph Koblitz, Reisebüro Weber, Bad Münder

