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Leserkommentare zu:

Klage wegen geänderter Flugzeiten

Vom 22.06.2011:


Eine gesetzliche Regelung kann nur begrüßt werden; denn häufig entsteht durchaus der Eindruck, dass erst einmal "optimale" Flugzeiten angeboten werden, weil man ja hinterher problemlos ändern kann. Wir hatten z.B. ein Beispiel mit Bucher, Buchung im Januar nach SSH, Abflug 29.03., Direktflüge mit X3. Die Kunden reservierten XL Plätze. Ca. 14 Tage vor Abreise erhielten die Kunden die Unterlagen, Flüge mit AB über NUE. Auf Rückfrage bei BU hieß es zur Begründung "die TUI habe BU die Flüge weggenommen" (für März, wo jede Airline über jeden Pax nach Ägypten froh war!). Warum es keine Info gab? "Das sieht der Kunde doch in den Unterlagen"! Die X3 flog aber wie ursprünglich gebucht. Wenn es also Änderungen gibt, müssen sie kommuniziert werden und es sollten von den Veranstaltern realistische Alternativen angeboten werden, die auch erreichbar sind und nicht HAM mit Abflug morgens um 07:00 Uhr (DB-Ticket wird gestellt) als Alternative für HAJ; denn der Abflug ist mit der DB ab HAJ einfach nicht zu erreichen. Da ist wirklich mehr Mitdenken bei den Veranstaltern erforderlich.
Joachim Loock, Reiseservice Renate Loock, Hannover


Flugzeitänderungen sind ja noch akzeptabel, wenn es ein bis zwei Stunden wären. Ich habe jetzt einen Fall, da müssen die Kunden einen anderen Flughafen anfahren und der ist drei Stunden weg und schlecht mit dem Zug anzufahren, auch wenn die Kunden die Anfahrt bezahlt bekommen. Diese Kunden haben das "Glück", dass ihnen das zum zweiten Mal passiert. Auf der  Rückfahrt wurden sie mit dem Bus kurzfristig wieder zum gebuchten Flughafen gebracht, was Stunden dauerte. Jetzt befürchten sie, dass Neckermann das gleiche Spiel betreibt wie beim letzten Mal! Erst soll es nur die Hinfahrt betreffen und dann auf einmal bei der Heimreise wird ihnen mitgeteilt, dass nicht der gebuchte Flughafen angeflogen wird, sondern ein anderer! Und mit dem Bus soll es dann zwei bis drei Stunden später weitergehen. Angeblich wurden diese Flüge vier Wochen vorher von der Airline gestrichen. Das kann doch nicht sein, da müssten hohe Strafen angesetzt werden und nicht wegen ein bis zwei Stunden Verschiebung!
Lutz Blobner


Endlich! Es wird allerhöchste Zeit diesem Treiben ein Ende zu setzen. Die Aussage des DRV entspricht nicht der gängigen Praxis. Vor allem ganz schlimm in Sachen Flugzeitenänderung sind Schauinsland Reisen, alltours und die TUI mit 1-2 Fly. Also all diese auch in dem Bericht genannten. Seit Jahren ärgern wir uns über diese Reiseveranstalter. Immer die gleichen. Warum  ändern die anderen nur so selten und nicht laufend wie die erwähnten. Festgestellt haben wir die letzten Jahre, dass meistens die kurzfristig gebuchten Reisen den laufenden Flugzeitenänderungen unterliegen, deshalb entspricht die DRV-Aussage nicht den Tatsachen. Es ist uns schon häufig passiert, dass wir zum Beispiel. am Mittwoch gebucht haben mit Abflug Samstag. Die Reiseanmeldung war noch nicht unterschrieben, da kam schon die erste Flugzeitenänderung. Bis Samstag dann zwei weitere. Auch GTI ist da nicht ausgenommen. Am meisten ärgert aber uns, dass die Reiseveranstalter uns als Reisebüro diese Mehrarbeit verrichten lassen wollen. Die haben alle die Adressen und Tel.-Nr. der Kunden. Praktizieren das Direktinkasso und sind deshalb auch verpflichtet den Kunden selber zu informieren. Dann können sie die Schimpfkanonen über sich ergehen lassen. Noch schlimmer sind die ohne Rückfrage umgebuchten Abflughäfen. Da wird gedankenlos von FDH  nach BSL oder ZRH umgebucht, obwohl ab STR, MUC oder gar FMM Flugplätze frei sind.  Oberster Spezialist hier ist alltours. Diese haben es nicht einmal nötig den Kunden zu informieren. Da bekommen wir als Reisebüro einfach eine Mail. Nach dem Motto: "Mach mal, friss oder stirb." Wir haben es uns angewöhnt, nicht mehr auf diese E-Mails zu reagieren und die Veranstalter öfters bei uns anrufen zu lassen und teilen mit: Kunde nicht erreicht. Selber versuchen. Wir haben nicht die Zeit und das Personal. Ansonsten sollen diese uns 30.- Euro Umbuchungsbearbeitung vergüten. So sollten alle Reisebüros handeln.
Manfred Schmid, Reisebüro Fortuna - last minute call center, Memmingen


Das ist eines der größten Ärgernisse im Reisebereich und eine Änderung ist längst überfällig! Dabei geht es weniger um Änderungen im geringfügigen Bereich (+/- 1 Std). Es sind die grundsätzlichen Zeitverschiebungen: von morgens auf abends und umgekehrt. Mit ihnen verbunden sind häufig auch noch Änderungen der Flugstrecken: aus Nonstop-Verbindungen werden kurzerhand die verrücktesten Dreiecksflüge gemacht, nur um die Maschinen besser auslasten zu können. Hier wäre eine verpflichtende Regelung analog der existierenden Verspätungsregeln für den Luftverkehr sicher hilfreich.
Claus-D. Binder, REISEBÜRO BINDER KG, Grafing

 

 

 

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