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Leserkommentare zu:

Cook stellt Joker-Flüge auf Nettopreise um

Vom 10.02.2010:


Das ist ja wohl der Oberhammer. Jetzt werden wir für unsere Arbeit noch nicht mal mehr entlohnt, mit der uns lt. Vertrag zustehenden Provision, wenn wir ein Produkt des Veranstalters an den Mann bringen.Und dann kassiert auch noch Neckermann unser Serviceentgelt und arbeitet damit einen Monat. Und wir schauen solange, ohne einen Pfennig in Kasse, mit dem Ofenrohr ins Gebirge? Super. Danke. Ganz toll. Man kann Reisebüros auch systematisch kaputt machen!
Christian Grimmer, Nördlingen


Auch eine überaus intelligente Art und Weise auf seinen Überkapazitäten sitzen zu bleiben! Irgendwie bekomme ich das Gefühl, dass die beiden Großen in eine Art Wettstreit eingetreten sind, wie man schnellstmöglich so wenig wie möglich über uns Reisebüros verkaufen kann. Vielleicht sollte ich doch noch mal die www.gegen-null-provision.de reaktivieren!
Michael Koenigs, Grefrath


Die Umstellung auf Nettopreise ist so untragbar. Die Umsetzung wurde uns erst im Nachhinein mitgeteilt, als wir schon eine Buchung im Kasten hatten. Ein Fax, dass von Neckermann angeblich in der Nacht von 08.02. auf 09.02.10 versendet wurde, erreichte uns nicht, sondern lediglich eine E-Mail am Abend des 09.02.10, als die Nettopreise schon 20 Stunden Gültigkeit hatten. Dies ist ein eindeutiger Vertragsbruch mit Überrumpelungsfunktion. Solche Taktiken sind eventuell auf der Insel, aber nicht in Deutschland anwendbar. Die Service Charge sieht eine Deckelung der Service-Charge auf maximal 100 Euro pro Vorgang vor. Bei Fernflügen unhaltbar. Bistro und andere Leistungsträger wurden nicht informiert. Es blieb keine Zeit interne Entgeltkonzepte zu erarbeiten und Mitarbeiter einzuweisen, da es sich um ein neues System handelt, das pro Vorgang abrechnet wird. Unsere Konsequenz aus diesen Verhalten des Hauses Thomas Cook: Es wird weiter sehr drastisch wegsteuert und zwar die gesamte Vertriebspalette. Denn wenn sich Reisebüros jetzt gegen solche unverschämten Handelsherren nicht wehren, droht ein Dammbruch in der ganzen Branche.
Roland Helmchen, Wiesbaden


Dass der Netto-Jokerflug kommen würde, konnte ich mir ja fast denken - das haben ja andere vorgemacht. Dass TOC damit jetzt auch den Preiskrieg unter den RBs anheizt und die Konkurrenz zum Onlinevertrieb schürt, der sicherlich günstiger sein wird als wir, ist offensichtlich. Schade, dass TOC aber auch die alte Tradition weiterverfolgt Kodierungen zu kreieren, die ohne Schlüssel nicht zu verstehen sind: A= 10, B=20, E=50, F=75!. So werden aus Zahlen Buchstaben, aus denen hinterher wieder Zahlen werden - wenn man sich denn das System merken kann. Innovativ ist das nicht, wie die Figur in Peter Bichsels Geschichte „Ein Tisch ist ein Tisch“. Da bekommt alles, was einen bekannten Namen hat, einen neuen. Das Paradebeispiel bei TOC sind die numerischen Codierungen für Kundenwünsche im Hotel. Mein Liebling ist die 523: „Brett im Bett!“ Wer denkt sich denn so etwas aus?
Hüseyin Zeyrek Ravensburg

 

 

 

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