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Leserkommentare zu:

Internet-Verband wettert gegen Computerbild-Test

Vom 20.01.2010:


... und diese Aussage gerade von Herrn Michael Buller, der ehemals, als er noch Chef von Holiday Autos war, doch so stark für die Reisebüros ("den stationären Vertrieb") war! Außerdem ist es doch wohl so, dass der stationäre Vertrieb in der Presse (vor allen Dingen im Fernsehen) durch Tests, die nicht wirklich neutral sind, schlecht gemacht wird. Wer geht hiergegen vor? Dass im Internet nicht immer alles neutral angeboten wird, sollte eigentlich auch Herr Buller wissen.
Name ist der Redaktion bekannt


Es ist sehr bezeichnend, wie aufgeregt doch die Internetportale reagieren. Viele Jahre hat die Lobby der Internetanbieter gerne häufig über alle Medien verbreitet, dass sie die Allergünstigsten seien. Nun behauptet ein externer Test das Gegenteil und sofort wird laut Beschwerde eingelegt. Wir als stationärer Vertrieb freuen uns natürlich, wenn wir eine solche Bestätigung bekommen und bedanken uns. Generell entscheidet letztendlich aber der Kunde. Und in wieweit er sich davon beeinflussen lässt, sei dahingestellt.
Denise Altpeter, Saarlouis


"Nur getroffene Hunde bellen laut "sagt ein Sprichwort! Und das ist hier wohl mal geschehen! Ich glaube nicht, dass man bei den Zeitschrift-Recherchen so dumme Leute eingesetzt hat, etwas zu überprüfen und die einfach etwas "vergessen" haben! Keine Zeitung gibt sich so eine Blöße! Seit Jahren versuchen die Online-Portale wie opodo , expedia .de usw. den Kunden immer wieder unterzujubeln: "im Internet gebuchte Reisen sind billiger als im Reisebüro". Jetzt kommt mal ne Retour-Kutsche. Nur leider werden es wieder viel Kunden nicht mitbekommen, nicht jeder liest ja die Computer-Bild. Dieser ständige Blödsinn, der mit der mal wieder neuen Millionen-Werbung von Expedia allabendlich über unser Bildschirme flimmert" wir schenken Ihnen die Buchungsgebühr". Wofür soll die eigentlich gewesen sein? So ein Quatsch, man sollte mal mitteilen, dass es solch eine "Gebühr" im stationären Reisebüro eigentlich noch nie gab und es bisher auch nicht gibt. Aber die Leute werden ja eh "verdummt" hier in diesem Land mit Schnäppchen-Preisen, die es eigentlich gar nicht gibt, die man sowieso nie findet.
H. Jahn, Doebeln


Na, da wissen die Interneter mal wie das ist. Seit Jahren werden solche Vergleiche und Tests zu Ungunsten der stationären Büros geführt und gewertet. Jetzt fällt mal ein Test reell aus und schon gehen die Herrschaften auf die Barrikaden.
Tanja Senkel, Oberwesel


Das der Verband der Onlineanbieter auf die Barrikaden geht war ja zu erwarten. Kein bisschen kritikfähig, aber der stationäre Vertrieb soll jedes mal die Prügel allein kassieren, wenn die Medien beide Vertriebsschienen auf den Prüfstand stellen. Vielen Dank dafür an den Springer Verlag! Selbst wenn im Test ein Fehler unterlaufen ist, fällt dieser trotzdem deutlich gegen die Reiseplattformen aus. Die Technik kann den Menschen eben nicht vollständig ersetzen. Wir haben sehr viele Kunden, die bewusst ins Büro kommen, da sie selber negative Erfahrungen mit Onlineanbietern gemacht haben.
Christian Schmidt, Erfurt


Komisch, wenn es umgekehrt läuft, sollen die Stationären immer alles schlucken. Egal, wie sehr der Bericht geschönt wurde, um Reisebüros schlecht dastehen zu lassen. Jetzt passt denen mal was nicht, schon laufen sie Sturm. Wie oft werden wir in die Pfanne gehauen, egal ob von Print oder anderen Medien. Wenn ich nur an den Mist denke, den SAT1 immer von sich gibt – die reagieren nicht mal auf Anschreiben. Nein, das ist nur richtig, dass hier mal was wieder in die korrekte Richtung gelenkt wurde. Wenn der Kunde im Netz bucht und Fragen hat, kommt er ja doch wieder zu uns. Und wir leben weder von Katalogabholern noch von Informationsweitergabe. Im Übrigen arbeiten wir mit gelernten Fachkräften (überwiegend), unsere Gewerbesteuer bleibt vor Ort und wir vernichten keine Arbeitsplätze. Ein gutes, unabhängiges Reisebüro hat es heutzutage schwer genug. Wir sind daher froh um jede positive Publicity, die wir bekommen können. Und ansonsten: „wer glaubt schon, was in der Bild steht?“
Daniela Flegel, Zülpich


Die Vorstände oder Mitglieder des VIR sollen sich mal nicht so aufregen. Wie oft sind schon irgendwelche Tests oder Vergleiche zwischen Online-Angeboten und Reisebüros in die Medien geraten, wo immer die Reisebüros verteufelt wurden, weil sie angeblich schlechtere Ergebnisse erzielt haben. Da wurden ebenfalls oft Äpfel mit Birnen verglichen. Bislang wurden immer die Reisebüros als „preisliche“ Buhmänner hingestellt. Deshalb sollte sich keiner aufregen, wenn es ausnahmsweise diesmal den Online-Vertrieb trifft. Ich freue mich darüber, dass ausnahmsweise mal die Reisebüros positiv dargestellt werden! Nichts für ungut!
Ingrid Breu, Parsdorf


Es zeigt sich an dem vom Internetverband beanstandeten Beispiel, wie kompliziert die Ermittlung der Reisepreise heutzutage ist: Nur Hotel und billiger Linienflug sind oft günstiger als die Pauschalreise: Wie sind dann die AGB? Die Vermittler aus dem Netz wissen genau, dass der Kunde sich selten die Mühe macht, sich die umfangreichen Details darzustellen. Das Internet kann keine stationäre Beratung ersetzen. So schön es inzwischen ist, sich im Netz beraten zu lassen und ich habe nichts dagegen, wenn die Veranstalter und einzelnen Leistungsträger (Hotels, Fluggesellschaften etc.) hier ihre Produkte anbieten: Der Verkauf dieser Dienstleistungen im Netz sollte doch stärker eingeschränkt werden : Zu viele Piraten tummeln sich hier inzwischen und kein Kunde kennt die Liquidität und Solidität der über die Suchmaschinen nach oben beförderten „Vermittler“ genau. Die Leistung, sein Unternehmen mit adwords auf den Bildschirm des Kunden zu zaubern, bedeutet weniger Mehrwert als die umfassende Beratung im Reisebüro. Insofern sollen die Netzpiraten gerne jammern. Ich hoffe, dass es noch mehr Presse gibt, die die eigentlichen Werte des stationären Vertriebs hervorheben, solange dieser (noch) in der Lage ist, seine Qualitäten zu präsentieren.
Dietmar Rauter , Kiel


Nach dem gestrigen Bericht dachte ich - recht so. Das ist, was wir schon lange wissen. Aber heute fall’ ich ja schon fast vom Glauben ab. Ob der Test falsch durchgeführt wurde oder nicht. Wer macht denn da wem das Geschäft kaputt? Natürlich muss jeder schauen wo er bleibt heutzutage und gute Geschäftsideen sind Gold wert. Aber lernen wir nicht drei Jahre und danach immer weiter um unsere Kunden gut oder besser zu beraten als andere und vor allem besser als das Internet. Wo bleibt denn da überhaupt die Beratung? Immer wieder müssen wir feststellen, dass sich Kunden bei uns beraten lassen und dann doch im Internet buchen. Wieso überhaupt? Der Kunde denkt im Allgemeinen dass das Internet billiger ist. Wir müssen ja schließlich auch bezahlt werden. Bald kann man ja dann vielleicht auch das Brot oder die Wurst online bestellen. Frag mal einer die Bäcker und Metzger was sie davon halten. Die AIDA Angebote von Tchibo sind übrigens auch keinen Cent billiger als bei uns. Genau die gleichen Angebote mit den gleichen Extras können wir unseren Kunden anbieten und über die AIDA direkt buchen. Aber welcher Kunde weiß das schon, wenn wir nicht selbst Werbung machen. Drei kleine Beispiele zum Thema Internet aus unsere Büro sind: Eine Kundin ruft kurz nach Geschäftschluss an und ich nehme noch ab. Sie fliegt morgen in die USA und hat jetzt gelesen, dass man da so eine Genehmigung benötigt und was denn das sei. Ich mache mir schon die größten Sorgen, dass ich ausgerechnet diese eine Kundin nicht auf das ESTA hingewiesen hätte. Sonst fülle ich es zur Sicherheit mit den Kunden gemeinsam am PC aus. Nein, sie hat die Flüge im Internet gebucht!! - Selber Schuld. Die nächste Kundin ruft an und hat auch Flüge im Internet gebucht. Das ESTA hat sie sich auch ausgefüllt. Im Nachhinein hat sie erfahren, dass die Seite ja eigentlich kostenfrei ist, sie aber eine Gebühr bezahlen musste und demnach nicht auf der offiziellen ESTA Seite war!! - Selber Schuld. Die dritte Kundin hat im Internet gebucht - Über LIDL. 14 Tage Ägypten. Ein Super Angebot das sie sich nicht hat entgehen lassen. Einen Tag vor Abflug ruft sie mich an. Sie hat gehört dass man da ja einen Reisepass benötigt! Wo man den denn jetzt her bekommt. Samstag um 15 Uhr! Der Ausweis war leider schon abgelaufen! - Selber Schuld. Uns passieren auch Fehler, gar keine Frage! Aber da weiß der Kunde, wo er sich hin wenden kann und wer verantwortlich ist. Wir bemühen uns nach bestem Wissen und Gewissen dem Kunden das optimale Angebot zu machen. Wenn dem VIR der Test nicht korrekt erscheint, soll doch mal einer der Herren ins Reisebüro zu uns kommen und den Test wiederholen. Ich will nicht wissen was bei so einem Test herauskommt. Da fallen wir wahrscheinlich glatt durch, weil wir gar nichts können, nichts wissen und man uns eigentlich auch gar nicht braucht außer dem Kunden den Katalog in die Hand zu drücken.
Annette Borth, Singen


Jeder in der Branche weiß, dass diese Tests bezüglich besserer Angebote hier oder dort Schwachsinn sind. Schließlich wird eh so gut wie alles über die identischen Buchungssysteme abgewickelt. Früher sind die Leute die Leute zum Flughafen gefahren, weil sie dachten, dort sei es besonders billig. Jetzt gehen sie halt ins Internet. Aber vielleicht wäre es einmal an der Zeit, die Kunden darüber aufzuklären, dass es man das beste Angebot zu einem attraktiven Preis halt oft genug nur mit einer vernünftigen Beratung bekommen kann.
Harald Kother, Hamburg


Es gab ja nun auch schon Recherchen, die genau das Gegenteil behaupteten. Warum also meint ein Herr Michael Buller nun, dass sie dem Onlinevertrieb nachhaltigen Schaden zufügt? Ich kann dieser neuen Erkenntnis nur beipflichten, denn genau so einen Fall hatten wir bei uns im Büro auch schon. Und das Äpfel mit Birnen verglichen werden, ist doch nun auch nichts Neues.
Denise Schulte, Lehrte


Dazu möchte ich nur anmerken, dass „opodo“ zur Zeit. eine Fernsehwerbung ausstrahlt, in der man damit wirbt, dass man bis zu 50% günstiger ist. Als wer eigentlich? Die Online-Branche soll ganz ruhig sein. Die arbeiten fast nur „unter der Gürtellinie“. Ich denke daran, dass letztes Jahr zum Saisonwechsel vor Erscheinen der Winterkataloge plötzlich Neckermann-Preise zu buchen waren, die über NEC-Austria liefen, im Internet mit z.B. Abflug Leipzig zu buchen waren und der stationäre Vertrieb diese günstigeren Preise nicht bekam. Man fasse sich also an die eigene Nase.
Günter Conrad, Weimar


Ich habe trotzdem im Schaufenster bereits den Bericht der "BILD" ausgehängt , denn wenn die Computer-Bild in einem Fall falsch gerechnet hat , stimmt es in den meisten anderen Fällen doch, dass man besser beraten ist, wenn man ins "richtige" Reisebüro geht.
Wolfgang Schuster, Marktoberdorf


Ja klar! Und jeden Abend werben die großen Internetportale so, dass es für den Endkunden so aussieht, dass die Internetbuchung immer günstiger ist als die im stationären Büro. Jeden Kunden den ich aufkläre, dass die Preise letztendlich identisch sind, und dass es keinen Anbieter Alltours Internet und Alltours Büro gibt, kann das kaum glauben. Dann ist es sehr schön auf die "großen Seiten" zu gehen und dem Kunden das vorzuzeigen. Warum gibt es keine Fernseh-Werbung von den großen Kooperationen mit dem Slogan: Alle Pauschalreisen zum gleichen Preis wie bei Expedia, Opodo o. ä (oder allgemein Internet). Wenn wir keinen Umsatz machen, machen die Kooperationen, die sich von Incentives, etc. tragen, auch keinen Umsatz mehr.
Markus Schmidt, Koblenz


Das mit den Recherchen ist wohl immer so eine Sache. Wenn schon eingefleischte Touristiker in der Zwischenzeit Probleme haben entsprechende Auskünfte zu erteilen, wie sieht es dann bei Leuten aus die sich in dieser Materie nicht auskennen. Durch tagesaktuelle Preise die sich minütlich ändern können ist so ein Vergleich gar nicht mehr möglich. Ich habe selbst schon erlebt, dass sich während eines Buchungsvorganges der Preis pro Person mal fix um EUR 300.- erhöht hat. Wenn schon ein Vergleich, der wie schon gesagt überhaupt realistisch ist, dann müsste dieser Zeitgleich stattfinden. Durchaus möglich, dass das Angebot abends oder einen Tag später schon wieder günstiger war. Die sollen mal ihre Computer(programme) testen, denn da kennen sie sich sicher besser aus als in der Touristik! (zu welchem Verlag gehören die noch mal?)
Michael Frisch, Pfullingen


Abgesehen davon, dass mir als Inhaber eines stationären Reisebüros, diese Berichterstattung gut getan hat, beneide ich die Situation der Online Portale, dass diese über eine Institution verfügen, die sich nachhaltig für deren Belange einsetzt. Leider haben die Reisebüros keinen eigen Verband, der sich so geballt hinter die Mitglieder stellt.
Wolfgang Niehus, Walldorf


Die Kunden mit 50 Euro Gutscheinen für die nächste Reise zu ködern ist auch wettbewerbswidrig!
Ingrid C. Oellien, Bonn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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