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Leserkommentare zu:

Thomas Cook verkürzt Frist für Optionsbuchungen

Vom 04.02.2010:


Mal wieder gegen die Reisebüros, in mehreren kleinen Schritten wird man zum Deppen der Veranstalter gemacht. Was nutzt dieser eine Tag dem Veranstalter? In keiner Branche wird der Vertrieb so schikaniert wie in unserer.
Gerold Neuburger, Rödermark


Laut Thomas Cook sollen sich die Kunden schneller entscheiden. Nur Blödsinn im Kopf haben doch manche Theoretiker in diesem Unternehmen.
Alain Moulai, Bitburg


Ohne Optionsfristen geht es nicht, schon gar nicht in Zeiten, wo Arbeitnehmer doppelt so oft um eine Urlaubsgenehmigung beim Arbeitsgeber anfragen müssen. Kaum ein Reisebüro hat Zeit, sich in endlos lange Warteschleifen des Servicecenters einzureihen und Optionen verlängern oder stornieren zu lassen. Da wird bestimmt oft über die Reservierungssysteme storniert und neu eingebucht - ein teures Vergnügen und eine unüberlegte, servicefremde Aktion des Reiseveranstalters.
Annette Rabert, Coesfeld


In einer Zeit, in der der Arbeitmarkt geprägt ist von Kurzarbeit und Personalknappheit benötigen Urlaubsanträge oft eine größere Bearbeitungsdauer. Die verkürzte Optionsfrist trägt definitiv nicht zur schnelleren Entscheidungsfindung bei. Der Kunde platziert seine Option entweder gar nicht oder gleich bei einem anderen Veranstalter.
Horst-Peter Engel, Reutlingen


Habe am 30.01.10 per fax bei TOC zu einer bestehenden Optionsbuchung eine Anfrage zu einem Transfer gestellt. Darauf habe ich bis heute, 04.02.10 noch keine Antwort erhalten, musste aber zweimal schon anrufen um deswegen die Optionsfrist zu verlängern. Was soll das bringen, außer mehr Arbeitsaufwand? Das macht doch alles keinen Sinn mehr.
Ingrid Oellien, Bonn


Ich finde es nicht angebracht, diese Regelung ohne Abstimmung und ausführlicher Ankündigung mit/in den Reisebüros durchzuführen. Nach der Restzahlung 40 Tage vor Abreise, welche ebenfalls einfach mal so geändert wurde, wurde wieder ein erfolgreicher Schritt in Richtung "Kundenfreundlichkeit" und eine "klare Abgrenzung" vom Online-Vertrieb getan! Verlässliche Partnerschaften sehen anders aus. Uns als Reisebüro bleibt dann halt die Möglichkeit auf einen VA wie REWE bzw. TUI zu steuern, die wesentlich kulantere Optionsregelungen anbieten! "Der TOC-Umsatz wird sicher steigen und die Konzernzentrale wird zufrieden sein".
R.Gramsch, Chemnitz


Ich halte die Verkürzung der Optionsfristen für den falschen Weg. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Druck auf die Kunden zu erhöhen ist schlecht. Außerdem werden die Reisebüros damit nur mehr belastet, weil sie Optionen rausnehmen und neu anlegen müssen. Alle Veranstalter müssen sich gegenüber den Kunden aber auch dem Reisebüros einem Wettbewerb stellen. Das hat im letzten Jahr der Veranstalter TUI schmerzlich erfahren müssen. Jetzt macht TC die Fehler am Markt vorbei Entscheidungen zu treffen, die nicht mit der Praxis im Reisebüro vereinbar sind. Kunde und Reisebüro werden solche Maßnahmen abstrafen.
Rainer Braune, Nürnberg


Tolle Idee, Superservice für uns und die Kunden. Man kann sich auch totsparen.
Gabriele Döge, Leipzig

 

 

 

 

 

 

 

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