Leserkommentare zu:
USA: 14 Dollar für die Einreise
Vom 10.08.2010:Zehn Euro für die Tourismus-Werbung? Man muss also als Tourist dafür zahlen, dass weitere Touristen geworben werden. Normalerweise zahlt doch derjenige die Werbekosten, der einen Nutzen daraus zieht. Sollen die doch einfach Vierzehn Euro als Einreise-Steuern veranschlagen und sich nicht noch solche lächerlichen Begründungen ausdenken!
Dirk Borowski, DER REISELADEN, Jena
Ich finde diese zusätzliche Gebühr mehr als abwegig, sie behindert den Tourismus. Wird die EU eine ähnliche Steuer erheben, als „Ausgleich“?
Knut Hänschke
Unglaublich was dieses Land sich alles erlaubt! Man sollte als Tourist oder auch als Geschäftsreisender die USA vermeiden, wenn immer man kann. Wir hoffen, dass dieses schlechte Beispiel (Einreisende zahlen für Werbe-Maßnahmen, egal ob sie stattfinden oder nicht) nicht auch bei anderen Ländern Nachahmung findet. Vielleicht soll damit ja ein neues USTTA in Deutschland gegründet werden? Mit ca. 10 bis 15 Millionen US$ Zusatzeinnahmen allein vom deutschen Markt, kann das, plus Werbung in Deutschland, mit Leichtigkeit finanziert werden und es können die bis dahin verloren Einreisezahlen wieder gut gemacht werden?
Fritz Oldenburg, Dream Cruises, Glashütten
Herzlichen Dank für die heutige Meldung, dass ab 8.9. per Kreditkarte 14 Dollar beim Ausfüllen des ESTA-Einreiseformulars für die USA zu entrichten sind. Da ich Ende September in die USA reise, war das eine wichtige Info. Es sieht so aus, dass Menschen ohne Internet-Anschluss und ohne Kreditkarte künftig in den USA nicht mehr willkommen sind. Anscheinend werden jetzt Behörden - leider nicht nur die der USA - ähnlich kreativ bei der Erfindung neuer Gebühren, wie Ryanair & Co bei den Flügen. Besonders gelungen ist, dass man 10 der 14 USD für die US-Tourismuswerbung zahlt, also an die USA eine Prämie dafür, dass man von ihr erfolgreich dafür angeworben wurde, dort sein Geld auszugeben. Wenn ich richtig informiert bin, gibt es bereits jetzt diverse Einreisegebühren, welche die Fluggesellschaften mit dem Ticketpreis mitkassieren und abführen müssen, darunter 1 Dollar dafür, dass am Flughafen ein Beamter des Landwirtschaftsministeriums bereit steht, um die Einfuhr von Lebensmitteln zu verhindern. Mich würde interessieren: was würden US-Amerikaner sagen, wenn wir sie bei der Einreise in die EU so abkassieren würde? Ich bin sicher, sie wären empört. Daher bin ich über dieses Vorgehen der US-Administration ebenfalls empört.
Heinz Bormuth
Das ist ja wohl das allerletzte! Hoffentlich hält das viele, viele Urlauber davon ab, in die USA zu reisen! Das hat mit Gastfreundschaft nichts mehr zu tun.
Andrea Streitwieser, TUI TRAVELStar RT-Reisen GmbH
Alle haben eine Kreditkarte. Wirklich alle? Ergo Kinder und Jugendliche unerwünscht. Alle Personen, die nicht über eine Kreditkarte verfügen unerwünscht. Ich nenne das einen Verstoß gegen die Gleichbehandlung. Es ist wirklich unglaublich mit welcher Arroganz die Amerikanischen Behörden mit Menschen umgehen. In Deutschland ist nun mal EC-Karte, LSV und/oder Überweisung die "übliche" Bezahlart und es gibt auch noch Bargeld. Rechtlich sind Reisebüros in der Haftung, wenn sie für Kunden das ESTA Formular ausfüllen und jetzt sollen sie auch noch mit ihrer eigenen Karte für den Kunden einspringen. Danke. In welcher Welt leben diese "Entscheider/innen"?
Ekkehardt Kaifel, Wangen
Unglaublich, und was machen Kunden, die ohne Kreditkarte durchs Leben kommen?
Andrea Ribbe, Reiseland GmbH & Co.KG, Magdeburg

