Leserkommentare zu:
United-Passagiere müssen Mahlzeiten bezahlen
Vom 27.08.08:Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, dass ein star alliance Partner und kein 'Billigflieger' United diese Gebühr einführt! Die Kunden bezahlen horrende Summen für Kerosinzuschläge, und akzeptieren es, weil sie es nachvollziehen können. Jedoch die Mahlzeit auf einem Langstreckenflug MUSS inklusive sein! Das gehört dazu, denn jeder braucht es auf einem Flug, dass länger als 2-3 Stunden ist. Das ist psycholigisch ganz schlecht, denn daran erinnern sich Kunden und buchen die airline nicht mehr! Die Erwartungshaltung bei Kurzstrecken-Billigflieger ist einfach ganz anders als bei einem 'Premium'-Langstreckenflug! Ich finde das unmöglich und aus Prinzip schon ein Grund, nicht diese airline zu buchen!Andrea Lenart-Decker, BöblingenWas ist mit all den Passagieren die ihre Tickets für Abflug nach dem 1.Oktober bereits gekauft haben? Damals war die Verpflegung inclusive. Bekommen die nun Geld zurueck oder einen Verpflegungsgutschein? Was ist mit den Passagieren auf Codeshare-Flügen? Es ist unglaublich was die Zahlenakrobaten (auf Neudeutsch Controller) noch alles erfinden um den letzten Kunden zu verprellen. Wir haben in Deutschland eine Endpreisangabenverordnung um die sich insbesondere die ausländischen Anbieter einen Dreck scheren. Fliegen ohne Check in ist nicht möglich, aber Ryanair verlangt Check in Gebühr. Fliegen ohne Gepäck bei den geltenden Sicherheitsvorschriften fast ausgeschlossen, aber für das "Frei"gepäck verlangt Ryanair Koffergebühr und die anderen Airlines ziehen nach. Langstreckenflüge ohne Verpflegungsleistung ist Folter und ein Fall für Amnesty International. Die Anbieter tun gerade so, als ob sie die Verpflegung aus ihrer eigenen Tasche bezahlen müssten. Warum heben sie nicht den Gesamtpreis an? Am Ende muss der Kunde doch den Endpreis bezahlen. Wie dieser sich zusammensetzt interessiert die Wenigsten und lässt sich auch schwerlich nachvollziehen. Allein 60! Positionen für Taxes gibt es bei Amadeus.
Ekkehardt Kaifel, Wangen
Der 1.Kunde hat schon von UA auf LH umgebucht - weitere werden folgen. Ich glaube nicht, dass dies eine gute Idee war. Muss natürlich bei Buchung meine Kunden informieren. Besonders bei Reisen nach USA wo keine Lebensmittel bei Einreise erlaubt sind muss ich meine Brotzeit mitnehmen - weil Salat und Sandwich für € 9,- ist nicht zumutbar.
Friedhilde Willhardt, Meitingen
Was für ein Akt der Verzweiflung. United schafft das kostenlose Eco-Essen auf der IAD-Europa - Strecke ab. Eine überteuerte "Snackbox" die nichts Frisches beinhaltet, vom extra lang haltbaren Joghurt einmal abgesehen, ist durchaus kein Ersatz. Wer die UA-Snackboxen kennt, die schon seit Jahren auf inneramerikanischen Flügen durch die Luft fliegen, weiss das es sich um gruselige Abpackware handelt die ihr Geld mitnichten wert sind. Wir werden uns wohl alle darauf einstellen müssen, dass wir in Zukunft vor Abflug unsere kullinarischen Köstlichkeiten einpacken um an der United-"Crapbox" vorbeizukommen. Was wird das erst eine Freude, es den Passagieren zu erklären. Mit Sicherheit werden über kurz oder lang weitere verarmte US-Carrier folgen. No-Frills über den Atlantik.....es geht los!
Søren Teichert, Frankfurt
Meiner Meinung nach spinnen die Amis. Die bekommen ihren Hals nicht voll. Bin gespannt, wann die erste Gebühr für die Toilettenbenutzung berechnet wird. Außerdem finde ich es ist eine Unverschämtheit die Gebühr 1:1 in Euro bezahlen zu müssen. Wie machen die das eigentlich bei Codeshareflügen. Erhalten dann alle LH Ticketbesitzer ein kostenloses Essen? Ich hätte da noch ein paar zusätzliche Einnahmequellen für die Carriers: Gebühr für die Sauerstoffmaske; Gebühr für funktionsfähige Schwimmweste; Gebühr für Entertainmentprogramm an Bord; Gebühr für Kissen und Decke; Gebühr für den am Platz Service des Flugbegleiters; Gebühr für Handgepäck; Gebühr für Toilettenpapier und Servietten
Kerstin Willershäuser, Biedenkopf
... die spinnen ja wohl die Amis! Und was passiert, wenn wir einen Kunden auf Lufthansa-Flugnummer operated by UA buchen? Jetzt fehlt nur noch, dass sie dann auch noch das "Mit-an-bord-bringen" von Lebensmitteln untersagen und bei Zuwiederhandlung eine Strafe verhängen ... DAS dauert dann bestimmt auch nicht mehr lange! Ein Grund mehr UA nach Möglichkeit gar nicht mehr zu verkaufen!
Nicole Lucke, Frankfurt
Zum United Artikel mit den kostenpflichtigen Mahlzeiten auf Transatlantikflügen fällt mir nur ein: Ist denn heute der 1. April
Andreas Dubiella, Köln-Lindenthal
Irgendwie verstehe ich das alles nicht mehr. Weshalb machen die keine Kalkulation die alles beinhaltet, dann können alle leben – die Airline und die Fluggäste und es gibt nicht so viel Unsicherheit, was jetzt mit darf, was drin ist und was nicht. Ich werde dann in Zukunft meinen eigenen Picknick Korb packen – gerne würde ich dann aber auch wieder meine Getränke selbst mitbringen, denn die bieten keinen Trollinger Lemberger aus Württemberg an. Man könnte ja auch einen Supermarkt an Bord einrichten, aber bitte mindesten 6 verschiedene Joghurtsorten und Wurst und Käse. Dann wären die Flüge auch nicht so langweilig – man könnte vielleicht auch noch frische Slips und Socken anbieten. Hat sich Mc Donalds noch nicht überlegt, ob sie nicht eine Grillstation an Bord der UA-Maschinen einrichten möchten. Nein? Wundert mich.
Bestimmt gibt es auch bald Logistik Unternehmen, die dann unsere Koffer billiger über den Atlantik transportieren als die Airlines. Dass da DHL noch nicht drauf gekommen ist und in den Wettbewerb einsteigt. Bin echt gespannt, wie verrückt das Reisen noch werden wird. Verstehe meine Kunden schon manchmal, wenn sie lieber zu Hause im Garten sitzen bleiben.
Lotti Kreisel, Heilbronn
Ich schaue mir diesen Ideenreichtum US-Amerikanischer Airlines schon lange an! Ich finde es ein Unding, wenn Airlines Ihre schlechten Bilanzen, verursacht durch natürlich höhere Energiekosten, aber auch weltweit Mißmanagement auf dem Rücken der Kunden austragen. Das Resultat des Gebührendschungels wird sein, dass die Airlines trotzdem (wenn sie bereits stark finanziell angeschlagen sind) nicht überleben werden, da dies alles nur ein Tropfen auf dem heißen Stein bedeutet. Man sollte sich genau überlegen, mit welcher Airline man fliegt und Lufthansa täte sehr gut daran, Ihre Star-Alliance Partner zu rügen. Den "Star-Alliance Partner"bedeutet für mich auch "gleiche Qualität, gleicher Service", da ansonsten der Sinn solcher Zusammenschlüsse nicht gegeben ist. Wenn ich LH Chef wäre, flögen diese Airlines, die nicht gleiche Qualitätsstandards entsprechen aus der Alliance raus! Im übrigen weiß ich sowieso nicht, bzw. doch, wo das zukünftig hinführen wird. Diese "Machenschaften" der Airlines werden dazu führen, das immer mehr Touristen, die nicht auf Reisen angewiesen sind, auf Flugreisen verzichten werden; aus eigener Erfahrung spreche ich. Ich reise natürlich sehr gern und bin immer viel gereist. Mittlerweile ist es aber so, das das schlimmste am Reisen der sog. Flug ist, da ständig etwas neues ist, angefangen mit den exorbitanten Sicherheitsschikanen auf den Flughäfen, bis hin zu stundenlangen Verspätungen der Airlines, unmotivierten, genervten Personal, hohe Gebühren. Ich habe mich dazu entschieden, sämtliche Nahziele per Bahn oder PKW zu bereisen, da ich mir dies nicht mehr antun muss. Und ich bin sicher, viele andere werden sich genauso entscheiden. Schlecht für unser Geschäft, aber auch eine Chance! Denn ich bin mir auch sicher, in absehbarer, gar nicht zulanger Zeit, werden die Airlines wieder Provisionen einführen, wenn das Geschäft so stark wegbricht, daß sie wieder Vertriebspartner brauchen. Und auch die schlechte Servicequalität wird wieder verbessert, dessen bin ich mir sicher. Denn eins ist klar, mit der jetzigen Situation werden die Airlines auf Dauer Verlierer sein. Das es auch anders geht, macht Emirates und die arabischen Carrier vor!
Franz-Josef Koblitz, Bad Münder
Also wir in unserem Büro finden das überhaupt nicht schön. Auf alles werden Gebühren erhoben, werden dann wenigstens die Flüge billiger, damit mann da noch etwas raus holen kann? Die Amerikaner sollten weniger Geld für Kriege ausgeben und mehr für die Leute welche ihr Land noch besuchen wollen. Auf einem Flug von über 8/9 Stunden ist es eine Frechheit noch eine zusätzliche Gebühr zu erheben; kann man dann sein eigenes Essen mitbringen! Leberwurstbrot; oder Tunasandwich? Wir buchen einfach nicht mehr die American, wenn das alle machen gibt es bald wieder kostenfreie Snacks.
Sabrina Huber, OffenburgMan kann sich auch „zu Tode sparen“. Besser wäre es doch, die Flugpreise um 10 Euro zu erhöhen, um den Gästen den gewohnten Service weiterhin bieten zu können. Es nervt nämlich, während eines Fluges, jedes Mal die Geldbörse zu zücken, wenn irgendeine Leistung angeboten wird. Außerdem: bei Tax, Gebühren und Kerosinzuschlägen von teilweise 400 Euro fällt es nun wirklich nicht auf, wenn es 410 Euro wären. Aber dafür hätten die Airlines keine verärgerten Gäste an Bord.Markus Quinten, Saarbrücken
Tja, liebe Kollegen, dieses ist ja nur ein weiteres Glied in einer Kette immer neuerer Einfälle, Zusatzeinnahmen zu generieren. Das dabei langsam aber sicher die Kultur des Reisens einem unaufhaltsamen Niedergang entgegenstrebt, scheint dabei nebensächlich. Der Kostendruck scheint ja wirklich immens zu sein.
Michael Völcker, Steinhagen

