Buchungsstart für neue Hapag-Lloyd-Schiffe

Foto: Hapag-Loyd Cruises

Am 23. Januar gibt Hapag-Lloyd Cruises den Startschuss. Von diesem Tag an können die Reisen mit den beiden neuen Expeditionsschiffen der Reederei gebucht werden. Dabei handelt es sich um Kreuzfahrten zwischen April 2019 und September 2020.

„Es gibt bereits 6.000 Vormerkungen“, freut sich Karl J. Pojer, Chef der TUI-Tochter. Insbesondere Stammkunden des Unternehmens haben schon Interesse an den Reisen mit den Neubauten angemeldet. Die Hanseatic Nature soll im April 2019 erstmals zu einer Kreuzfahrt aufbrechen, die Hanseatic Inspiration ein halbes Jahr später folgen. Auf welchen Routen sie dann unterwegs sind, erfahren Reisebüromitarbeiter im ersten Katalog für die zwei Schiffe. Er wird derzeit verschickt.

Reisen ins Eis. „Wir haben extrem gute Zukunftschancen, wenn wir unseren Job gut machen“, meint Pojer. Denn die Nachfrage nach Expeditionskreuzfahrten sei ungebrochen hoch. Mit den beiden Neubauten will Hapag-Lloyd Cruises neue Maßstäbe setzen. Den Kunden soll sowohl Luxus als auch ein hoher Erlebnisfaktor geboten werden.

Die zwei Schiffe sollen vor allem in der Arktis und der Antarktis unterwegs sein. Sie werden deshalb so gebaut, dass sie bis zu 90 Zentimeter dickes Eis brechen können. Die Eisklasse liebt bei PC6, der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe.

Im Fahrplan stehen zudem Reisen auf dem Amazonas als auch auf den Great Lakes in Nordamerika. Für diese Regionen setzt Hapag-Lloyd Cruises dann drei Schiffe ein: Neben der Hanseatic Nature und der Hanseatic Inspiration weiterhin auch die Bremen. Von der Hanseatic dagegen verabschiedet sich die Reederei, das Schiff verlässt kommenden Oktober die Flotte.

Baugleiche Schwestern. Die neuen Flottenmitgliede sind baugleich, jeweils für bis zu 230 Passagiere gedacht und modern gestaltet. Einige Details: Die kleinste Kabine ist 27 Quadratmeter groß, die größte misst 71 Quadratmeter und verfügt über ein Bad mit Tageslicht. Geplant sind drei Restaurants – ein Hauptrestaurant mit 178 Plätzen, ein Spezialitätenrestaurant mit 44 Plätzen und ein Bistrorestaurant mit 100 Außen- sowie 84 Innenplätzen. Vorgesehen ist außerdem ein Atrium als Vortragsraum sowie ein 630 Quadratmeter großer Poolbereich mit aufschiebbarem Zeltdach.

Bis zu 16 Lektoren mit unterschiedlichen Fachgebieten sollen die Reisen jeweils begleiten. Zudem will Hapag-Lloyd Cruises den Passagieren das Angebot machen, in einer Ocean Academy ihr Wissen zu vertiefen. Auf einer interaktiven Medienwand sind Informationen über die Natur der bereisten Regionen abrufbar.

Foto (v.l.): Karl J. Pojer (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Isolde Susset (Leiterin Expedition Cruises)

Schreiben Sie einen Kommentar