Chikungunya auf dem Vormarsch

Foto: Embratur

Reisende im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro haben einen Grund mehr, sich wirksam gegen Stechmücken zu schützen. Nach Dengue, Zika und Gelbfieber ist jetzt das Chikungunya-Fieber auf dem Vormarsch. Laut dem Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf wurden im ersten Quartal dieses Jahres bereits mehr als 4.200 Infektionen gemeldet. Das sind rund dreimal so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In der Stadt Rio sind bislang 850 Menschen erkrankt. Im ganzen Land wurden rund 16.000 Verdachtsfälle registriert. Die Krankheit kommt ursprünglich aus Afrika und Asien und wurde erstmals im WM-Jahr 2014 in Brasilien registriert. Beim typischen Verlauf treten zwei bis drei Tage nach dem Mückenstich hohes Fieber mit Schüttelfrost, Abgeschlagenheit sowie sehr starken Gelenk- und Muskelschmerzen auf. Die Gelenkbeschwerden können monatelang anhalten.

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