VUSR übt heftige Kritik an der TUI

Foto: VUSR

Der Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR) übt heftige Kritik an der TUI. Als eine “Ohrfeige für den touristischen Reisebürovertrieb” wertet er eine Äußerung des TUI-Vertriebschefs Hubert Kluske. Dieser hatte kürzlich gesagt, eine Provision in Höhe von zehn Prozent sei nicht klug. “Damit schadet er letztlich dem Ansehen der Marke TUI, die für Qualität, Fachwissen und Sicherheit steht”, so die VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff. Weiterer Kritikpunkt ist die angekündigte Einstiegsprovision von L’tur in Höhe von fünf Prozent. Linnhoff betrachtet sie als eine “schlichtweg hanebüchene Provisionierung”, die jegliche Anerkennung der Beratungs- und Verkaufsleistung im Reisebüro vermissen lasse. Trotz des Ärgers sucht der Verband das Gespräch mit dem Marktführer. Man unterbreite der TUI ein Gesprächsangebot, um “akzeptable Lösungen für beide Seiten” zu finden.
 

Eine Antwort auf VUSR übt heftige Kritik an der TUI

  • alle rückvergüter müssten die provision um den prozentsatz gekürzt bekommen, den sie freiwillig unters volk verteilen.

    wir reisebüros haben das problem, dass die reisepreise und die provisionen nicht steigen aber die miete, die mietnebenkosten, die gehaltskosten etc. und diese fixkosten kann man nur bedingt in den griff bekommen mit einem umzug beispielsweise und neuen LED-leuchten. eine auskömmliche provision fängt bei mir mit 11% an. es gibt veranstalter, die diese ohne weiteres in den reispreis einkalkulieren können, warum können das nicht alle tun? bis 14% provisionszahlung dürfte die reiseveranstalter nicht ärmer machen, denn die großen US reedereien zahlen diese provision ohne mit der wimper zu zucken.

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