Zika-Virus auf dem Vormarsch

Foto: James Gathany, CDC

Reisende in Bolivien sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten. Das rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Seit Anfang des Jahres wurden in dem südamerikanischen Land 240 Infektionen mit dem Zika-Virus bestätigt. Am stärksten betroffen sind die Departements Beni, Pando und Santa Cruz. Die Infektion kann bei Neugeborenen Fehlbildungen des Schädels verursachen. Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch wird deshalb geraten, nicht notwendige Reisen in die Risikogebiete zu vermeiden. “Liegt keine Schwangerschaft vor, ist das Virus in der Regel nicht bedrohlich”, erklärt Professor Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM. “Die wenigen weltweiten Todesfälle durch Zika traten bei Menschen mit schweren Vorerkrankungen auf. 80 Prozent aller Infektionen verlaufen ohne Symptome.”

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