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14.11.2017
09:20

Beweislast gegenüber Versicherung

Foto: Travel One

Das AG München hat ein wichtiges Urteil für Reisende gefällt, die im Ausland krank werden. Demnach hat ein Reisender keinen Anspruch auf Erstattung der Behandlungskosten im Ausland, wenn er der Auslandsreisekrankenversicherung nicht durch die Vorlage entsprechender Belege nachweisen kann, welche Diagnose gestellt und wie die Behandlungen durchgeführt wurden. Im konkreten Fall hatte ein Vater nach einer Pakistanreise für sich und seine zwei Kinder die Erstattung von Behandlungskosten in Höhe von rund 1.300 Euro gefordert. Aus den eingereichten Unterlagen ging aber nicht hervor, woran die Reisenden litten und inwieweit die Erkrankungen behandelt wurden. Die Versicherung verweigerte die Zahlung mit Hinweis auf die AGB, wonach alle Belege neben Namen und Geburtsdatum der behandelten Person das Behandlungsdatum, den Grund der Behandlung und die einzelnen ärztlichen Leistungen und Kosten enthalten müssen. Zu Recht, urteilt das Gericht. Aus den vorgelegten Rechnungen ergebe sich keine Diagnose. Weiterhin sei nicht erkennbar, welche konkreten Behandlungen durchgeführt worden seien. (KG)

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