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13.11.2017
15:23

Initiative gegen "Urlaubssteuer"

Foto: BTW

Mit der gemeinsamen Initiative "Nein zur Urlaubssteuer" wollen fünf Verbände der Reisebranche, darunter  DRV, RDA und ASR, die neue Bundesregierung dazu bringen, die Anwendung der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Hotelleistungen für die Reise- und Tourismusbranche zu korrigieren. Es sei abstrus, angemietete Büroräume oder Lagerhallen steuerlich mit der Vermittlung von Hotelleistungen gleichzusetzen, argumentieren die Verbände. Durch die gewerbesteuerliche Hinzurechnung entstehe faktisch eine "Urlaubssteuer", die neben den Veranstaltern auch die Urlauber mit hohen Mehrkosten belaste. "Die Abschaffung der Urlaubssteuer ist Voraussetzung dafür, dass der mittelstandsgeprägte Tourismusstandort Deutschland eine Zukunft hat", sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig. Die derzeitige Belastung sei für die Unternehmen kaum zu bewältigen. Denn es betreffe vor allem mittelständische Anbieter. Mit Nachzahlungen und Rückstellungen in Milliardenhöhe drohe ihnen der Ruin. Die Verbände haben eine Website freigeschaltet, auf der Urlauber einen Musterbrief an ihre Bundestagsabgeordneten schreiben und ihr Missfallen zum Ausdruck bringen können. Für Reiseunternehmen gibt es ein kostenloses Kampagnen-Paket mit einem Flyer, Online-Bannern und einem Speziellen E-Mail-Abbinder. (KG)

Zur Website unter www.urlaubssteuer.de

Foto (v.l.): Benedikt Esser (Präsident RDA) und Norbert Fiebig (Präsident DRV)

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