Anzeige
Home » News
05.09.2017
13:23

Traffics schaltet "Connected Destination" frei

Foto: Travel One

Als "historischen Moment" bezeichnete Traffics-Gründer Salim Sahi am heutigen Dienstag die Live-Schaltung des Systems Connected Destination. Mit dem neuen Tool können Hotels, Privatunterkünfte und sonstige Leistungsträger ihre touristischen Angebote direkt an den deutschen Reisevertrieb senden. Ziel ist, die touristische Wertschöpfungskette zu verschlanken und die Vielfalt der verfügbaren Angebote zu erhöhen. Konkret können Inhaber von Hotels, Fincas oder Privatunterkünften ihre Zimmer in dem Traffics-Tool einstellen. Alle Nutzer der Systeme des Berliner Technologie-Anbieters bekommen diese dann zur Vermittlung angezeigt. "Dies wird dazu führen, dass der klassische Reisevertrieb in Deutschland den großen OTAs wie Google, Booking oder Airbnb wieder die Stirn bieten kann", sagt Sahi, der mit seinem Team rund eineinhalb Jahre an der Entwicklung der Technologie gearbeitet hat.

Zum Start sind rund 100 Hotels auf Mallorca in Connected Destination vertreten. "Bis Ende des Jahres rechnen wir allerdings bereits mit 80.000 verfügbaren Betten", ist Sahi überzeugt. Hinzu kommen vielfältige Angebote, die bislang im Reisebüro nicht buchbar waren. "Wir haben viele tolle Events und Angebote, von denen bislang niemand etwas wusste", sagt Bartomeu Gili Nadal, Bürgermeister von Artà. So sind nun etwa Dorffeste, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen, die in der kleinen Gemeinde auf Mallorca stattfinden, buchbar. Pionier-Veranstalter des Systems ist JT Touristik aus Berlin. Durch die Anbindung könne das Unternehmen nun auch die erwähnten Events und kleine Fincas auf der Insel in ihre Pauschalreisen einbauen, erläutert Produkt- und IT-Chef Omid Haghighat.

Aber mit Mallorca alleine soll es nicht getan sein. Derzeit führt Traffics bereits die ersten Gespräche in der Karibik und in Brasilien. "Ziel ist es, bis zur ITB 2018 rund 12.000 Betten in Brasilien verfügbar zu haben", sagt Vertriebschef Guido Bennecke. Arbeiten Veranstalter künftig mit dem neuen System, bekommen sie wie gehabt Nettopreise für die Unterkünfte und Events, mit denen sie dann ihre Reisen paketieren können. Reisebüros, die die Unterkünfte und Veranstaltungen vermitteln, bekommen eine Provision. Ein Reisebüro muss einmal einer Vereinbarung mit Traffics online zustimmen und kann dann auf sämtlichen Content zugreifen.

Einen ausführlichen Bericht über das neue Tool lesen Sie in der kommenden Print-Ausgabe von Travel One am 22. September.

Foto (v.l.): Salim Sahi (CEO), Jasmin Schmidt (Business Development), Guido Bennecke und Bernd Nawrath (CCO)

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen
Vorname: *
Nachname:
E-Mail:
Ort: *
Text: *
* - Pflichtfeld
Anzeige

Travel One Azubi-Check




Travel One Magazin

Ausgabe verpasst? Hier geht's zum E-Paper Archiv. Und gleich das Abo bestellen.

Abonnieren
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Facebook
Anzeige